Die Preise für Gold und Silber haben am Donnerstag im frühen europäischen Handel an der CME Globex nah ihrem Schlusskurs vom Vortag notiert. Aufwärtspotenzial für die Preise bietet unter anderem der schwächere US-Dollar. Seit das griechische Parlament gestern dem Sparpaket der Regierung zugestimmt hat, verlor der US-Dollar-Index 0,5%. Er setzt den Greenback ins Verhältnis zu sechs anderen bedeutenden Währungen (EUR, CHF, JPY, AUD, SEK, GBP).
Trotz günstigerer US-Devisen fehlt vielen Investoren das Motiv zu Investitionen in Gold und Silber, nachdem die Schuldenkrise in Griechenland vorerst vom Tisch ist. Dies könnte sich ändern, wenn die steigenden Inflationsraten in China und Indien wieder ins Rampenlicht rücken und die Angst vor einer strafferen Wirtschaftspolitik in den Ländern schüren. Laut Informationen der indischen Regierung betrug die jährliche Teuerungsrate in der Woche zum 18. Juni bei Lebensmitteln 7,78%; die Benzinpreise stiegen um 12,98%.
Um 11:05 Uhr wurde der Augustkontrakt für Gold an der CME Globex für 1.509 USD je Feinunze gehandelt; der Septemberkontrakt für Silber notierte bei 34 USD je Feinunze.
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Aktualisiert: André Saenger, 30/06/2011
