Die Schuldenkrise in Griechenland hat den US-Dollar auf ein Niveau katapultiert, dass die Preise für Gold und Silber belastet. Der US-Dollar-Index stieg seit Monatsbeginn um 3,3%. Er setzt den Greenback ins Verhältnis zu sechs anderen bedeutenden Währungen (EUR, CHF, JPY, AUD, SEK, GBP). Langfristig scheint der Goldpreis aber gut unterstützt. Wie die „China Business News“ unter Berufung auf eine aktuelle Studie des World Gold Council (WGC) berichtete, soll Indiens Nachfrage beim derzeitigen Preisniveau bis zum Jahr 2020 auf 1.200 t pro Jahr steigen. In den vergangenen zehn Jahren sei die Goldnachfrage aus Indien um 25% gewachsen. Um 10:45 Uhr wurde der Augustkontrakt für Gold an der CME Globex für rund 1.498 USD je Feinunze gehandelt; der Julikontrakt für Silber notierte bei rund 33 USD je Feinunze.
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Aktualisiert: André Saenger, 27/06/2011
