Der Goldpreis hat am Donnerstag im frühen europäischen Handel etwas verloren. Einer der Gründe dafür ist das vom beginnenden Monsun eingeleitete Ende der Hochzeitssaison in Indien; bei Hochzeiten schenken Inder traditionell Gold. Ein anderer waren laut der indischen „Economic Times“ Vorratsverkäufe von Händlern in der Region um Hong Kong. Auf der Suche nach frischen Impulsen werden die Goldhändler in den kommenden Tagen auf die weitere Geldpolitik der US Federal Reserve Bank (FED) achten. Deren Rückkaufprogramm für US-Staatsanleihen läuft Ende Juni aus. Mit dem Ergebnis scheint die FED allerdings nicht zufrieden zu sein: Auf einer Konferenz in Atlanta erklärte FED-Chef Ben Bernanke, dass die bisherige Entwicklung der amerikanischen Konjunktur hinter den Erwartungen der Zentralbank zurückgeblieben sei. Um 13:35 Uhr notierte der Augustkontrakt für Gold an der CME Globex bei 1.537 USD je Feinunze; der Julikontrakt für Silber wurde für 37 USD je Feinunze gehandelt.
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Aktualisiert: André Saenger, 09/06/2011
