Die Unterstützung für den Goldpreis hat am Donnerstagmorgen etwas gebröckelt, nachdem es ruhiger um die Schuldenkrise in Griechenland geworden ist. Langfristig scheint Gold aber gut unterstützt: In den kommenden drei Jahren soll Chinas Goldnachfrage um über 22% steigen, wie der Chef der China National Gold Group am Rand einer Konferenz in Schanghai sagte; der Konzern ist Chinas größter staatseigener Goldförderer. Laut Sun Zhaoxue wird die Goldproduktion der Volksrepublik im Jahr 2014 insgesamt 400 t betragen, was einem Anstieg um 19% gegenüber dem Jahr 2010 entspricht. In derselben Zeit wird Chinas Verbrauch dem Manager zufolge um fast 25% auf 700 t wachsen. Um 11:07 Uhr notierte der Junikontrakt für Gold an der CME Globex bei 1.523 USD je Feinunze und lag damit rund 3 USD unter seinem Schlusskurs vom Vortag. Der Julikontrakt für Silber wurde für rund 37 USD gehandelt (Plus 0,1 USD).
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Aktualisiert: André Saenger, 26/05/2011
