Die Preise für US Leichtes Rohöl und die Nordsee-Sorte Brent haben am Montag im frühen europäischen Handel unter Druck gestanden. Schlechte Daten vom US-Arbeitsmarkt schürten Sorgen um die Erholung der größten Volkswirtschaft der Welt und damit um einen Rückgang der Ölnachfrage aus den Vereinigten Staaten. Außerdem belasteten Gerüchte über eine höhere Ölproduktion durch die Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) die Preise. Unter Berufung auf OPEC-Vertreter berichteten Medien in den vergangenen Tagen von einer möglichen Anhebung der Förderquote um bis zu 1,5 Mio Fass pro Tag. Diese könne beim am Mittwoch anstehenden Treffen der OPEC beschlossen werden. Unterstützung hält dagegen der schwächere US-Dollar bereit.
Um 10:33 Uhr wurde der Julikontrakt für die Nordsee-Sorte Brent an der ICE Europe für rund 115 USD je Fass gehandelt (Minus 1,1%); US Leichtes Rohöl notierte bei rund 100 USD je Fass (Minus 0,9%).
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Aktualisiert: André Saenger, 06/06/2011
