Motiviert von den Erfolgen der Ägypter und Tunesier gehen jetzt in immer mehr arabischen Ländern die Menschen gegen ihre Regime auf die Straße und treiben damit die Preise für Rohöl und Edelmetalle in die Höhe.
Im Osten Libyens wollen Aufständische die Erdöllieferungen laut Medienberichten binnen der nächsten 24 Stunden stoppen, sollte die Regierung ihr brutales Vorgehen gegen die Demonstranten nicht einstellen. Libyen gehört zur Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) und hat 2009 einer aktuellen OPEC-Studie zufolge 1,557 Mio Barrel pro Tag produziert. Bis Montagmittag stiegen die Preise der April-Kontrakte für US Leichtes Rohöl und Brent um 2,15% respektive 1,24%.
Aufgeschreckt durch die Proteste von Marokko bis Iran suchen die Anleger Zuflucht bei den Krisenwährungen Gold und Silber; bis Montagmittag stiegen ihre Kassapreise um 0,85% respektive 2,21%.

Quelle: Handelsplattform PureDeal
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Aktualisiert: André Saenger, 21/02/11
