Portugals Schuldenkrise setzt Euro unter Druck

 

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Die Sorgen um Portugals Finanzlage setzen den Euro in der zweiten Kalenderwoche weiter unter Druck. Mit Differenzkontrakten (CFDs) können Anleger von dieser Kursentwicklung profitieren. Die für Mittwoch geplante Ausgabe von Staatsanleihen soll Portugal 750 Mio EUR bis 1,25 Mrd EUR bringen. Experten hegen Zweifel, ob das Land dieses Ziel erreicht. Deutschland und Frankreich sollen Portugal laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ bereits zur Suche nach finanzieller Hilfe bei der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds gedrängt haben.

„Es wäre leichter, wenn wir ausländische Hilfe bekämen“, zitiert die portugiesische Nachrichtenagentur Lusa ein Mitglied des Zentralbank-Direktoriums am Dienstag. Dagegen bekräftigte Portugals Ministerpräsident José Socrates erneut, dass sein Land keine Hilfe brauche. Sollte Portugal Pleite gehen, würde dies Analysten zufolge auch Spanien in den Staatsbankrott treiben; die Nachbarn sind wirtschaftlich eng verflochten. Sofern die US-Unternehmen in der am Montag gestarteten Berichtssaison positive Kennzahlen vorlegen, würde dies den Euro zusätzlich belasten.

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Der Eurokurs könnte daraufhin ähnliche Verluste erleiden wie zuletzt bei der Irlandkrise. Unabhängig von der weiteren Kursentwicklung können sie bei CFD-Brokern wie IG Markets von den Entwicklungen der Märkte profitieren. Wer meint, dass die Kurse fallen, eröffnet eine Short-Position, wer auf steigende Kurse setzt, geht long. von André Saenger

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Aktualisiert: 11/01/11

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