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[12.10.2011] Commodity Exkurs: Öl via CFD - dynamisch und volatil

Täglich werden derzeit etwa 87 Millionen Barrel verbraucht – die Rohölressourcen erschöpfen sich daher je nach Studie in spätestens 30 bis 40 Jahren. Die relative Knappheit dürfte sich aber schon vorher bemerkbar machen. Investoren haben viele gute Gründe, auf Öl zu setzen: Für eine wachsende Nachfrage sprechen beispielsweise die Motorisierung und Industrialisierung der „Dritten Welt“, der steigende Welthandel und die zunehmende Reiselust. Darüber hinaus kann der Energierohstoff vielfältig eingesetzt werden: Rohöl ist beispielsweise die Basis für zahlreiche Produkte der chemischen Industrie wie Düngemittel, Kunststoffe, Lacke und Farben oder auch für Medikamente.

Auf den Ölpreis spekulieren

Wer auf den Rohstoff Öl setzen möchte, sollte wissen, dass auch bei diesem – so wie bei allen Rohstoffen – zwei Preise existieren: Der Spot-Preis, also der aktuelle Marktpreis, und der Future-Preis, der sich auf Future-Kontrakte bezieht. Ein Future hat eine bestimmte Laufzeit und berechtigt bei seiner Fälligkeit zum Bezug des Basiswertes in physischer Form. Um eine physische Auslieferung zu umgehen, aber trotzdem weiterhin in Öl investiert zu bleiben, verkauft der Anleger den Future vor Fälligkeit und kauft den darauf folgenden Future-Kontrakt mit der entsprechend längeren Laufzeit. Dieser Rollvorgang kann bei führenden CFD-Anbietern automatisiert werden. Beim Rollen können verschiedene Preiskonstellationen entstehen: Ist der Preis des nächsten Futures niedriger als der des bestehenden, können Anleger mit dem Geld aus dem Verkauf des auslaufenden Futures mehr Anteile des Nächsten erwerben. Dies nennt man „Backwardation“ – aus dieser Situation resultieren sogenannte Rollgewinne. Wenn der Preis des nächsten Futures höher ist, verringert sich beim Rollen hingegen die Anzahl der erhaltenen Kontrakte. Diesen Effekt nennt man „Contango“. In diesem Szenario entsteht dann ein Rollverlust in Höhe der Differenz des auslaufenden und des neu erworbenen Futures.

Öl-Trading mit CFDs

Wie alle Rohstoffe lässt sich auch Öl sehr einfach via CFD handeln. Ein niedriger Kapitaleinsatz verglichen mit dem direkten Kauf von Futures, ein frei wählbarer Hebel und niedrige Gebühren sind einige der Herausstellungsmerkmale, mit denen man sich in einer guten Ausgangsposition befindet, um auf den Ölpreis zu spekulieren. Der Ölpreis besitzt ganz eigene Charakteristika: Er reagiert äußerst sensibel auf sogenannte „market movers“. Letztere sind stark kursbeeinflussende Nachrichten wie beispielsweise der Ölmarktbericht. Auch Faktoren wie die „Hurricane Season“ im Golf von Mexiko, Krisen in Erdölfördergebieten und Nachfrageprognosen, abgeleitet von der Entwicklung der Weltwirtschaft, sind wichtige Ereignisse. So scheinen beim Öl tatsächlich eher die Nachrichten die Kurse zu machen anstatt umgekehrt, wie es eine bekannte Börsenweisheit behauptet. Folglich bietet sich bei diesem Rohstoff eine besonders interessante Handelsstrategie an: Das Ad-Hoc-Trading, auch News-Trading genannt. Hierbei versucht der Anleger, kurzfristig auf kursbeeinflussende Meldungen zu reagieren oder sogar deren Tendenz zu antizipieren. Zu seinem Vorteil können sich dabei die schnellen Marktzugänge bei CFD-Brokern auswirken. Der frei wählbare Hebel bei CFDs sorgt dafür, dass auch kleinere Meldungen, die weniger dramatische Kursausschläge nach sich ziehen, noch lukrativ werden können. Das Risiko lässt sich dabei vor jedem Trade, über die individuell gewünschte Stop-Entfernung, exakt justieren.

Chart EUR/USD

Der Ölpreis (US Crude Oil) - Übergeordnete Trends, dynamische Swings, hohe Vola - Quelle: IG Markets

Der Verlauf des Ölkurses legt aber auch weitere klassische Handelsansätze nahe: Bei einer übergeordneten Aufwärtsbewegung stellt beispielsweise Position Trading einen profitablen Strategieansatz dar. Selbst ohne Hebel hätte man so von 2004 bis 2008 um die 500 Prozent Gewinn machen können, ganz zu schweigen von den Ergebnissen bei einem auch nur leicht gehebelten Investment. Auch Swing Trading lässt sich beim Öl in verschiedenen Zeitintervallen praktizieren, da der Ölpreis sehr volatil ist. Öl ist also ein liquider und weiterhin sehr aussichtsreicher Markt. Anleger, die auf den Ölpreis setzen möchten, können dies am einfachsten mit CFDs tun. Je nach Strategie sind Gewinnchancen und Risiko jedoch unterschiedlich groß. In jedem Fall gilt: Vorher gut informieren über die Eigenheiten des Ölmarktes und jeden Trade mit einem Stop absichern!

Beziehen Sie Position

Mit Differenzkontrakten (CFDs) von IG Markets können Privatanleger vom Auf und Ab der Märkte profitieren. Bei dem CFD-Anbieter setzen sie mit einer Long-Position auf steigende und mit einer Short-Position auf fallende Kurse. Bei einer günstigen Gelegenheit wechseln Anleger über die Handelsplattform PureDeal binnen weniger Sekunden ihre Position.

Aktualisert: 12.10.2011 14:00

Haftungsausschluss: Der Inhalt dieser Seite stellt keine Anlageberatung oder Empfehlung dar. Für die Richtigkeit der Angaben übernimmt IG Markets Ltd. keine Haftung.

CFDs sind Finanzprodukte mit Hebelwirkung. Der Handel mit CFDs birgt ein hohes Risiko. Vergewissern Sie sich, dass Sie alle damit verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich ggfs. von unabhängiger Seite beraten. Der Handel mit CFDs kann nicht nur zum Totalverlust Ihres eingesetzten Kapitals führen, sondern auch darüber hinausgehende Verluste nach sich ziehen. Dieses Werbemittel stellt keine individuelle Anlageberatung dar.

*IG Markets - der weltweit umsatzstärkste CFD-Anbieter, als Teil der IG Group Holdings plc., laut einer Studie von Investment Trends vom November 2010 im Vereinigten Königreich.

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