Lukrative Soft-Commodities

 

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US earnings season

Ein genauerer Blick in das Universum der Rohstoffe offenbart interessante Investmentchancen jenseits von Gold und Öl. Ob Nutzholz, gefrorener Orangensaft oder seltene Erden: Die Musik spielt zunehmend auch bei den „exotischen“ Rohstoffen.

Gold, Silber und Öl: Jeder Anleger kennt diese Rohstoffe. Dass es aber auch über diese Klassiker hinaus noch viele andere chancenreiche Rohstoffe gibt, weiß kaum jemand. Hinter fast jeder Einschätzung und hinter so manchem Unternehmenserfolg steckt ein interessanter und mitunter exotischer Rohstoff. Sei es Kaffee bei Starbucks, Baumwolle bei Textilunternehmen wie H&M oder auch seltene Erden bei Apple, die für die Herstellung von iPods und iPhones benötigt werden. Eine Investition in Rohstoffe kann also auch ein Weg sein, um an einer erfolgreichen Unternehmensentwicklung zu verdienen.

Rohstoffe als interessante Alternative

Fast hinter jedem Produkt und nahezu jeder Aktie – bei der die Erfolgsgeschichte zumeist schon eingepreist ist – verbergen sich interessante Rohstoffe mit Potenzial und Perspektive. Das Besondere ist, dass diese immer erst mit einem gewissen zeitlichen Abstand entdeckt werden. Analysten, Anleger und Medien rücken in der Regel erst das erfolgreiche Unternehmen in den Blickpunkt. Wer in dieser Phase vorausdenkt, wird vielleicht so manchen Trading-Gewinn realisieren können. Nicht nur durch Apple-Produkte hätten Anleger bereits vor einiger Zeit auf die seltenen Erden aufmerksam werden können: Sie kommen auch bei Hybridfahrzeugen und Windturbinen zur Anwendung. Der Erfolg von Toyota und Co. korrelliert also mit dem Aufstieg der entsprechenden Rohstoffe. Mit Rohstoffen allerdings können Anleger auf übergeordnete Trends setzen. Ein weiterer Vorteil beispielsweise gegenüber Aktien besteht darin, dass ein Rohstoff keine Managementfehler macht. Wer die vielversprechenden Basiswerte der nächsten Zeit lokalisiert hat, dem kann es egal sein, ob ein Unternehmen erfolgreich bleibt oder ob demnächst ein anderer Wettbewerber die Nachfrage nach den entsprechenden Commodities bestimmen wird.

Starke Volatilität möglich

Doch nicht nur Unternehmens- und Produkttrends lassen sich auf diese Weise indirekt abbilden: Auch ganz andere Faktoren wie das Wetter oder demografische Trends können die Kursentwicklung bestimmter Rohstoffe entscheidend beeinflussen. Darüber hinaus können Anleger über die Futures-Börsen auch auf den „Rohstoff“ saubere Luft setzen: Einige CFD-Anbieter bieten bereits Differenzkontrakte auf CO2-Emissionsrechte an.

Rohstoffe – und besonders die exotischeren – unterliegen jedoch mitunter heftigen Kursschwankungen. Selbst wenn ein Rohstoff über einen gewissen Zeitraum recht stabil erscheint, ist ein größerer Ausbruch jederzeit möglich. Neben den Gefahren liegen hier aber natürlich auch die Chancen. Wer mit Hebel in dieser Anlageklasse unterwegs ist, kann stattliche Gewinne machen, ein Totalverlust oder sogar eine Nachschusspflicht sind aber auch im Bereich des möglichen. Deshalb bieten führende CFD-Broker garantierte Stops an. Mit dieser Stopvarainte bleibt die Gewinnchance unbegrenzt, doch nach unten gibt es einen Deckelung, die das maximal mögliche Verlustpotential präzise an die Risikoneigung des Anlegers anpassen lässt.

Es ist also durchaus lohnenswert, die Palette der eher unbekannten Rohstoffexoten einmal näher in Augenschein zu nehmen. Auch wenn Rohstoffe aktuell im Trend liegen, kommt gerade den exotischen Commodities wie Orangensaft, Baumwolle, Nutzholz oder seltenen Erden viel zu wenig Aufmerksamkeit zu. Und viele davon finden sich bereits in der Angebotspalette führender CFD Broker. Den vielbeschworenen „Diversifikationseffekt“gilt es jedoch mittlerweile zu relativieren, da sich Rohstoffe und Aktien in den letzten Jahren oftmals im Gleichschritt entwickelten.

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um keine Anlageberatung handelt und dass IG Markets keinerlei Haftung übernimmt.

Aktualisiert: 27/07/10

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