Die Kassapreise für Gold und Silber legen seit einigen Tagen wieder kräftig zu. Der Goldpreis stieg am Mittwoch mit 1.378 US-Dollar je Feinunze auf ein Monatshoch. Der Preis für Silber kletterte auf 30,9 US-Dollar je Feinunze und damit auf den höchsten Stand seit Anfang Januar. Getrieben wird dieser Anstieg von der galoppierenden Inflation in Großbritannien und China. Sie lässt die Anleger Zuflucht bei den Edelmetallen suchen.
Im Vereinten Königreich stieg der Verbraucherpreisindex für den Januar laut der britischen Statistikbehörde auf 4,0%; im Vormonat lag die Teuerungsrate bereits bei 3,7%. In China stieg die Inflationsrate im Januar auf 4,9%, wie Chinas Statistikbehörde mitteilte. Dabei hat die Zentralbank der Volksrepublik in diesem Jahr bereits zweimal den Leitzins angehoben. Die Bank of England (BoE) weigert sich indes gegen eine Leitzinserhöhung. Sie fürchtet, durch ein Zinsniveau über 0,5% die Wirtschaft des Landes zu schwächen.
Nachdem der Silberpreis seit Anfang der vergangenen Woche um knapp 5,7% zugelegt hat, könnte er aus technischer Sicht in den kommenden Tagen sein altes Jahreshoch bei rund 31,25 US-Dollar je Feinunze einholen. Den Goldpreis sieht die technische Analyse ebenfalls in der Bewegung nach oben. Die nächsten Widerstände warten auf das Edelmetall zwischen 1.380 bis 1.390 US-Dollar je Feinunze und danach bei 1.420 bis 1.425 US-Dollar je Feinunze.

Quelle: Handelsplattform PureDeal
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Aktualisiert: André Saenger, 16/02/11
