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Hedging ist – richtig praktiziert – die konservativste Strategie im CFD-Bereich, da sie dazu dient, Risiken im Depot abzusichern (to hedge= engl. für absichern). Sie ist auch für konservative Anleger geeignet, da sie eine einfache Möglichkeit bietet, die bestehenden Risiken eines langfristig ausgerichteten Depots bei Bedarf flexibel zu minimieren.

Gerade angesichts der aktuellen Situation an den Kapitalmärkten sollte diese Strategiekomponente für aktive Anleger eine Überlegung wert sein. Mittels CFDs können Anleger das gesamte Risiko ihres Depots abdecken, sodass sie neutral positioniert sind („full hedge“), oder nur einen Teil „covern“, sodass ein Restrisiko bestehen bleibt. Verbreitet sind beispielsweise Short-Positionen auf ein komplettes Aktien- oder Fondsdepot oder auf Einzeltitel. Mit Short-Positionen spekulieren Anleger auf sinkende Kurse. Sie werden beim Hedging dann aufgebaut, wenn Anleger kurz- bis mittelfristig Korrekturen an den Märkten erwarten bzw. letztere bereits in vollem Gang sind, aber nicht ihre langfristigen Depotpositionen verkaufen möchten. Diese Absicherung nennt man Short Hedge. Ohne den Einsatz von CFDs müssten Anleger Stop-Loss-Orders für die entsprechenden Positionen erteilen. Der Nachteil: Mühsam aufgebaute Depotstrukturen würden aufgelöst und die entsprechende Belastung durch Ordergebühren wäre sehr hoch.

Schutz des Depots mit geringem Kapitaleinsatz

Wie genau funktioniert aber ein Hedge-Geschäft mittels CFDs? Auslands- und auch Rohstoffinvestments beispielsweise besitzen meist ein Währungsrisiko, da sie oft in US-Dollar notieren. Wollen Anleger dieses Risiko mittels einer Hedge-Strategie ausschließen, gehen sie mit einer CFD-Position auf das Währungspaar EUR/USD long und spekulieren damit auf einen schwachen Dollar. Ähnlich funktioniert der Hedge bei Aktien. Hier gehen Anleger mit CFDs short auf ihre Aktien. Die Positionsgröße und damit der Grad der Absicherung lassen sich bei CFDs sehr einfach einstellen. Mit dem eingesetzten Kapital bestimmen Anleger hier den Hebel – je weniger Kapital, desto höher der Hebel. Hier wird der besondere Vorteil gegenüber anderen Absicherungsmethoden deutlich: Bereits mit sehr wenig Kapital lassen sich große Depots absichern.

Möchte beispielsweise ein Anleger sein aus DAX-Blue Chips bstehendes Depot gegen fallende Kurse absichern, muss er lediglich Dax-Kontrakte im selben Volumen short gehen. Da die deutschen Blue Chips zusammen nahezu eins zu eins mit der Preisentwicklung des deutschen Leitindex korrelieren, wird bei fallenden Kursen jeder Euro Verlust aus dem Depot durch die Gewinne aus dem Hedge aufgefangen - und das bei einem Kapitalaufwand von gerade mal 35,00 EUR pro CFD-Dax-Kontrakt.

Beim länger laufenden Hedge werden zwei weitere Vorteile von CFDs deutlich: die niedrigen Gebührenstrukturen und die einfache Preisberechnung. Ein Hedge darf langfristig nicht viel kosten, da ansonsten diese Kosten selbst wieder ein neues Risiko darstellen und eine Hedge-Strategie ad absurdum führen würden. Darüber hinaus ist bei CFDs keine Kenntnis von komplexen Parametern wie beispielsweise Alpha, Beta oder Delta notwendig, was bei Optionsscheinen der Fall wäre.Die Hedging-Strategie ist auch für strikt konservative Anleger von höchster Relevanz, da sie eine einfache Möglichkeit bietet, die bestehenden Risiken des langfristigen Depots bei Bedarf flexibel zu minimieren.

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Autor: Gregor Kuhn, Senior Manager IG Markets

Aktualisert: 05.08.2011 15:45

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CFDs sind Finanzprodukte mit Hebelwirkung. Der Handel mit CFDs birgt ein hohes Risiko. Vergewissern Sie sich, dass Sie alle damit verbundenen Risiken vollständig verstanden haben und lassen Sie sich ggfs. von unabhängiger Seite beraten. Der Handel mit CFDs kann nicht nur zum Totalverlust Ihres eingesetzten Kapitals führen, sondern auch darüber hinausgehende Verluste nach sich ziehen. Dieses Werbemittel stellt keine individuelle Anlageberatung dar.

*IG Markets - der weltweit umsatzstärkste CFD-Anbieter, als Teil der IG Group Holdings plc., laut einer Studie von Investment Trends vom November 2010 im Vereinigten Königreich.

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