Das Edelmetall erreicht sein zehntes Rekordhoch innerhalb von zwölf Handelstagen. Gold verteuert sich auf bis zu 1312,65 Dollar je Feinunze. Dank anhaltender Mittelzuflüsse bei börsennotierten Edelmetall-Fonds (ETFs) kletterte auch Silber auf ein neues 30-Jahres-Hoch von 21,89 Dollar.
Abwertungswettläufe der Weltwährungen angesichts anhaltender Sorgen um die US-Konjunktur sowie um die wirtschaftliche Lage einiger Euro-Staaten entwickeln Edelmetalle zu einer sicheren Investition für Anleger. Gold und auch Silber profitieren derzeit vom anhaltenden Misstrauen an den Finanzmärkten.
Gold nimmt erneut Kurs Richtung Rekordhoch
Knackt das Edelmetall sein All-Time-High?
Bereits im vergangenen Mai kletterte der Goldpreis auf immer neue Rekordhochs. Nach erneuten Sorgen um die europäische Schuldenkrise verteuerte sich das Edelmetall seit Wochenbeginn um rund ein Prozent und zog am Mittwoch um 0,4 Prozent auf 1258,35 Dollar pro Feinunze an. In Euro berechnet stieg der Preis um 0,5 Prozent auf 992,82 Euro. Anleger flüchten erneut in den sicheren Goldhafen, da die Skepsis um die europäische Gemeinschaftswährung wieder zunimmt. Mit jedem Tag, an dem die europäischen Staatsschulden wachsen, wird Gold für Investoren attraktiver.
Gold vs. USD
Das Rekordhoch im Verhältnis Gold/USD wurde im Juni mit 1264,90 Dollar je Feinunze erreicht. In Euro steht die Rekordmarke bei 1050,86 Euro. Die Beziehung zwischen dem Edelmetall und dem Greenback verhielt sich meist komplementär: Wenn der Dollarpreis ansteigt fällt der Goldpreis und vice versa. Seit vergangenem Frühjahr ist allerdings zu beobachten, dass sich der US Dollar in Richtung des Edelmetalls bewegt. Mit der Euro-Krise greifen nun immer mehr Anleger neben dem USD auch auf Gold zurück, was die beiden Anlagehäfen in ein positives Verhältnis zueinander stellt. Dennoch wird der Dollar überwiegend bei bullisher Marktstimmung bevorzugt; während vor allem pessimistischere Investoren auf Gold setzen, um sich gegen die Inflation abzusichern.
Kupfer und die anderen…
Der „Goldrausch“ drückt andere Werte in die Tiefe. Kupfer und Öl verbilligten sich: Das Industriemetall ging um 0,5 Prozent auf 7590 Dollar je Tonne zurück. Der Preis für ein Fass Öl der Sorte WTI sank den dritten Tag in Folge und wurde mit einem Abschlag von 0,7 Prozent auf 73,55 Dollar pro Barrel gehandelt. Der Preis für die Nordsee-Sorte Brent fiel um 1 Prozent auf 76,98 Dollar je Fass.
Beziehen Sie Position bei IG Markets…
Unabhängig von der weiteren Goldpreisentwicklung, haben Sie bei IG Markets die Gelegenheit, sich in beide möglichen Richtungen zu positionieren und am weiteren Markttrend zu partizipieren. Wenn Sie die Meinung vertreten, dass der Goldpreis steigen wird, eröffnen Sie eine Long-Position. Sind Sie der Meinung, dass das Edelmetall fällt, gehen Sie „short“.
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Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um keine Anlageberatung handelt und dass IG Markets keinerlei Haftung übernimmt.
Aktualisiert: 08/09/10
