Die Nachricht über einen möglichen Waffenstillstand in Libyen hat am Montagmorgen für niedrigere Ölpreise gesorgt: Die Junikontrakte für Brent und US Leichtes Rohöl verloren rund 0,7% respektive 0,5% (Stand: 10:56 Uhr). Laut der Afrikanischen Union (AU) hat Libyens Diktator Muammar al-Gaddafi einen Friedensplan der Organisation akzeptiert. Dieser beinhalte eine sofortige Waffenruhe.
Anders sieht die Situation in Nigeria aus: Dort wurden die am Samstag stattgefundenen Parlamentswahlen von Bombenanschlägen begleitet. Die Wahlen in Nigeria könnten zum Preistreiber für die Rohöl werden, sollte die Gewalt in dem westafrikanischen Land angesichts der am 16. April stattfindenden Präsidentenwahl zunehmen. Nigeria und Libyen gehören zur Organisation Erdölexportierender Länder (OPEC) und haben einer aktuellen OPEC-Statistik zufolge im Jahr 2009 insgesamt 3,368 Mio Barrel Öl pro Tag gefördert.
Quelle: Handelsplattform PureDeal
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Aktualisiert: André Saenger, 11/04/2011
