Nach der Rally des vergangenen Jahres scheint dem Goldpreis die Puste auszugehen. Privatanleger können sich dagegen mit Differenzkontrakten (CFDs) absichern. Am Donnerstag wurde Gold am Kassamarkt für 1.373,13 US-Dollar je Feinunze (Stand: 15:16 Uhr) gehandelt; am Montag ging das Edelmetall noch mit einem Preis von 1.417,21 US-Dollar je Feinunze in den Handel.
Die derzeitige Schwäche des Goldpreises erklären Marktkenner mit der Stärke des US-Dollar. Der Greenback profitiert in der laufenden Woche von einer Reihe positiver US-Wirtschaftsdaten. Sollten sich die am Freitag fälligen offiziellen Arbeitslosenzahlen in den Trend einreihen, könnte der US-Dollar weiter zulegen. Damit würde dann der Goldpreis weiter unter Druck geraten.
Am Dienstag gab der weltgrößte Goldfonds SPDR die Verringerung seiner Goldbestände auf 1.276,5 t bekannt; am 17. Dezember 2010 verfügte der Fonds noch über 1.298,9 t des Edelmetalls. Analysten werten dies als Zeichen für ein geringeres Interesse der Anleger.
Anders als die fundamentale spricht die technische Analyse eher für einen steigenden Goldpreis; der Chart des Edelmetalls zeigt ein so genanntes steigendes Dreieck. Diese Kursformation deutet auf einen Ausbruch über den Resistance-Level von etwa 1.430 Zählern hin. Allerdings ist die Trendlinie der vergangenen 100 Tage, die gleichzeitig die untere Begrenzung des Dreiecks darstellt, gerissen. Sollte der Goldpreis nachhaltig unter diese Begrenzung fallen, gehen auch Charttechniker von einer möglichen Konsolidierung des Edelmetalls aus. In diesem Szenario findet sich die nächste signifikante Unterstützung bei rund1.250 Punkten.
In Gold investierte Anleger können sich vor einem fallenden Preis für das Edelmetall mit CFDs absichern. Unabhängig von der weiteren Preisentwicklung, haben sie bei CFD-Brokern wie IG Markets die Möglichkeit, sich in beide Richtungen zu positionieren: Wer meint, dass der Goldpreis weiter sinkt, eröffnet eine Short-Position, wer auf einen steigenden Rohstoffkurs setzt, geht long.
Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um keine Anlageberatung handelt und dass IG Markets keinerlei Haftung übernimmt.
Aktualisiert: André Saenger, 06/01/11
