Der Euro scheint sich vorerst von den Spekulationen über eine Umschuldung Griechenlands erholt zu haben. Am Mittwoch notiert er beim Übergang in den europäischen Handel mit einem Plus von 0,7% bei 1,4435 USD (Stand: 10:09 Uhr). Unterstützung könnte der Euro von der Statistik zu den deutschen Erzeugerpreisen im März bekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, stieg der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im März um 0,4% gegenüber dem Vormonat und auf Jahressicht um 6,2%. Bereits in der vergangenen Woche meldete die europäische Statistikbehörde Eurostat für den März einen Anstieg der jährlichen Inflationsrate im Euroraum auf 2,7% von 2,4% im Februar. Die steigenden Verbraucher- und Erzeugerpreise sollten eine weitere Leitzinserhöhung durch die Europäische Zentralbank (EZB) im dritten Quartal wahrscheinlicher machen.
Im asiatischen Handel wurde der Euro von dem von Markit Economics am Dienstag herausgegebenen Einkaufsmanagerindex für den Euroraum unterstützt. Er stieg im April auf 57,8 von 57,6 Punkten im Vormonat und verzeichnete damit den zweithöchsten Wert seit Juni 2007.
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Ines Ayari, 20/04/2011
