Wirtschaftsdaten aus China haben am Donnerstag auf die Future-Preise für Kupfer gedrückt. Wegen des starken Wirtschaftswachstums der Volksrepublik im vierten Quartal 2010 fürchten Rohstoffhändler, dass Chinas Zentralbank den Leitzins anhebt. Sollte die Regierung des Landes Maßnahmen zur Abkühlung der Wirtschaft ergreifen, würde dies die Kupfernachfrage drücken. Mit Differenzkontrakten (CFDs) können Privatanleger von den Entwicklungen am Kupfermarkt profitieren.
Einen weiteren Rückgang der Nachfrage sollte laut Analysten das chinesische Neujahrsfest am 2. Februar bringen. Je näher der Termin rückt, desto mehr kümmerten sich die Chinesen um die Vorbereitung ihrer Ferien und desto weniger um den Kupfereinkauf. Die Analysten rechnen erst ab Mitte des kommenden Monats mit einem erneuten Anstieg der physischen Käufe in der Volksrepublik.
Quelle: PureDeal Handelsplattform
Unterstützung erhält die chinesische Kupfernachfrage demnach von einer steigenden Nachfrage nach Konsumgütern. Diese sollte nicht von einer möglichen Erhöhung des Leitzinses betroffen sein, da die Chinesen ihre Kühlschränke und Fernseher in der Regel aus ihrem Ersparten bezahlen würden. Auch der zu Jahresbeginn angekündigte Ausbau des Stromnetzes sollte die Nachfrage voran bringen.
Aufgrund der unveränderten Kupfereinfuhren im vergangenen Jahr (4,3 Mio t) gehen Marktkenner davon aus, dass sich Chinas Wirtschaft 2010 vor allem aus ihren Lagern versorgt hat. Deshalb sollten die Einfuhren im laufenden Jahr wieder anziehen.
Mit CFDs sind Privatanleger nicht wie bei Fonds auf höhere Rohstoffpreise angewiesen. Bei Brokern wie IG Markets können sie mit einer Long-Position auf steigende und mit einer Short-Position auf fallende Preise setzen. Bei einer günstigen Gelegenheit können Anleger bei IG Markets über die Handelsplattform PureDeal binnen weniger Sekunden ihre Position wechseln.
Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um keine Anlageberatung handelt und dass IG Markets keinerlei Haftung übernimmt.
Aktualisiert: André Saenger, 21/01/11
