Ägyptens Präsident Husni Mubarak krallt sich an die Macht und schickt die Preise der Brent-Futures im frühen Handel die Kursleiter rauf. Mit Mubaraks Rücktrittsweigerung vom Donnerstagabend sind die Ängste vor einem Übergriff der Proteste auf Saudi Arabien, Lybien und Algerien sowie die Sorgen um eine Beeinträchtigung des Schiffsverkehrs im Suezkanal wieder da.
Bereits am Donnerstagabend begannen die Händler im amerikanischen Handel damit, den schlimmsten Fall einzupreisen. Am Freitag um 11:00 Uhr notierte der Brent-Future zur Auslieferung im März bei 101,67 Punkten und der für April bei 102,20 Zählern. Analysten rechnen bei einer Eskalation in Ägypten mit einem weiteren Anstieg der Ölpreise.
Nachdem sich die Situation in Ägypten in den vergangenen Tagen etwas entspannte, richteten die Ölhändler ihr Augenmerk wieder mehr auf den Rohölpreis belastende Faktoren. So wies die wöchentliche Statistik des US Department of Energy zu den amerikanischen Lagerbeständen für die vergangene Woche erneut einen Lageraufbau aus. Damit sind die US-Bestände die vierte Woche in Folge gestiegen. Laut dem Ministerium legten die US-Rohölbestände um 1,9 Mio Barrel auf 345,1 Mio Barrel zu. Den weiteren Angaben zufolge steigen die Benzinvorräte um 4,7 Mio Barrel und damit auf den höchsten Stand seit 20 Jahren.
Beziehen Sie Position...
Mit Differenzkontrakten (CFDs) haben Privatanleger ein Finanzinstrument mit dem sie schnell auf eine Änderung des Marktes reagieren können. Bei CFD-Brokern wie IG Markets können sie mit einer Long-Position auf steigende und mit einer Short-Position auf fallende Kurse setzen. Bei einer günstigen Gelegenheit können Anleger bei IG Markets über die Handelsplattform PureDeal binnen weniger Sekunden ihre Position wechseln.
Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um keine Anlageberatung handelt und dass IG Markets keinerlei Haftung übernimmt.
Aktualisiert: André Saenger, 11/02/11
