Foreign Exchange – oder Forex – beschreibt den Devisenhandel anhand des Kaufs einer Währung mit dem simultanen Verkauf einer anderen.
Der Forex-Markt stellt den weltweit größten Finanzmarkt mit der höchsten Liquidität dar. Das tägliche Handelsvolumen übersteigt mittlerweile 4 Billionen US-Dollar. Dieses Volumen ist beachtlich höher als der Gesamtwert aller US-Dividenden und Terminbörsen zusammen. Dank der zunehmenden Nutzung des Internets hat sich in den letzten Jahren der Forex auch für Privatinvestoren geöffnet, welche die Möglichkeit verstärkt nutzen, rund um die Uhr online Devisengeschäfte abzuwickeln.
Im Gegensatz zum Aktienmarkt und den Terminbörsen ist der Forex unabhängig von einem bestimmten Börsenort. Schließt der Devisenhandel in New York, öffnet der Markt in Sydney. Durch die Zeitverschiebung können die Anleger ohne Unterbrechungen mit Devisenhändlern auf der ganzen Welt in Kontakt sein und ihre Geschäfte zu jeder Tages- und Nachtzeit abwickeln. Ein Devisengeschäft zeichnet sich durch die Simultanität des Kaufs und Verkaufs von Devisen aus. Die Währungen werden immer in Paaren gehandelt, so zum Beispiel US-Dollar und Euro (USD / EUR). Die erstgenannte Währung in einem Paar nennt man auch Basis-Währung, die zweite hingegen Kurs-Währung oder Gegen-Währung.
